Vom Stöpsel und den Blumen auf meinem Balkon

Es ist vermutlich das einfachste, was ich jemals getan habe um Wasser zu sparen. Aufgefallen ist es mir heute mittag beim Kochen: Wie so oft, füllte ich Wasser zum Kochen in den Topf. Als er “voll genug” war, nahm ich ihn und stellte ihn auf den Herd.. Und dann fragte ich mich:

Wieso zur Hölle, lasse ich das Wasser laufen, während ich es NICHT brauche?

Naja, die Antwort ist ganz einfach: Bequemlichkeit, Dummheit, Gewohnheit, aber kann man sich das nicht abgewöhnen?? Irgendwie hab ich darüber nie nachgedacht aber in den letzten 3 Tagen habe ich mal ein bisschen drauf geachtet:

  • Beim Zähneputzen läuft oft das Wasser durch
  • Beim Wasserkochen (wie oben schon erwähnt)
  • Wasserreste aus dem Glas werden nicht selten weg gekippt
  • Beim Duschen läuft das Wasser meist deutlich länger als nötig
  • Beim Händewaschen
  • Wäschewaschen mit halber Ladung

Also habe ich die letzten 3 Tage alles (was ging) aufgefangen und dabei ganze 10 Liter “gerettet”. Damit kann ich alle meine Blumen gießen und muss mich nicht immer schämen, dass diese irgendwann vertrocknen – oder noch besser: Ich spare das Wasser gleich ein. Es gibt so ein paar Bereiche in den kann ich es nicht wirklich sparen, da ich das Wasser ja brauche – oder nicht weiß wieviel ich brauche aber das wäre dann ja gut zum Blumengießen geeignet:

  • Das Nudelwasser aus dem Topf
  • Das Wasser aus der Kaffeemaschine, nachdem es ein paar Tage stand
  • Das Teewasser, was zu viel im Wasserkocher war

Und das Beste ist – es ist nicht schwer, man muss nur etwas bewusster Leben und es fühlt sich auch noch gut an!

Also – frohes Sparen!

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